Selbsttest

Wer hilft uns und wenn ja wie viele?

"Es ist alles eine Frage der Organisation" – Diesen Satz hören Eltern oft. Aber was genau bedeutet das? Wer hilft wirklich, wenn junge Eltern Unterstützung brauchen? Wie gut ist euer Netzwerk? Denn je besser ihr wisst, mit wem ihr wie rechnen könnt, desto besser könnt ihr tatsächlich planen.

Unser Test hilft euch dabei, die eigenen Ressourcen zu erkennen:

Selbsttest
Mutter holt sich Hilfe - Betreuung für ihr Kind

Der vernetzte Typ

Ob Familie, Freunde oder Kollegen, du hast immer jemanden, der dir auch in überraschenden Situationen hilft. Die Kinderbetreuung könnte öfter mal ein befreundeter Kollege oder ein Verwandter, der in der Nähe wohnt, übernehmen. In deinem engeren Umfeld haben schon viele Leute Kinder und so findest du Verständnis bei anderen für deine eigenen Sorgen.

Tipp: Manchmal kann es auch gut sein, die Kinderbetreuung über professionelle Hilfe zu organisieren. Denn sie ist mit Verantwortung und Zuverlässigkeit verbunden und das könnte deine Beziehungen zu Freunden und Verwandten auf die Dauer zu sehr belasten. 

Der unsichere Typ

Im Alltag kommst du gut zurecht. Du verstehst dich mit deinen Kollegen, hast ein intaktes Verhältnis zu deinen Verwandten und pflegst einen guten Freundeskreis. Doch läuft einmal nicht alles nach Plan ist Not am Mann. Wird beispielsweise dein Kind krank oder die Kita schließt, können Freunde und Verwandte nicht immer zur Stelle sein und Kollegen haben vielleicht nicht immer Verständnis.

Tipp: Sprich mit deinem/r Partner/in darüber, wer auch im Notfall verfügbar sein könnte und informiere dich über Angebote und Einrichtungen in deiner Nähe, die eine passende Unterstützung für außerplanmäßige Situationen liefern könnten.

Der isolierte Typ

Deine Verwandten und Freunde sind außer Reichweite und mit deinen Kollegen stehst du in keinem privaten Verhältnis – somit seid ihr nahezu auf euch allein gestellt. Das muss nicht sein. Hol dir Hilfe von wellcome. Bei dem wellcome-Team in deiner Nähe bekommst du zudem hilfreiche Hinweise über Unterstützungsmöglichkeiten in deiner Region.

Tipp: Nutze die Elternzeit zum Netzwerkaufbau. Suche Angebote oder Gruppen in deiner Region, um neue Freundschaften zu schließen, die gegenseitige Entlastung ermöglichen werden. Besonders in größeren Städten geht es vielen jungen Eltern genauso wie dir!