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Das Wochenbett - Papas wichtige Aufgaben in den ersten Tagen

Geschafft! Mutter und Kind haben die Geburt gut überstanden. Bei der Geburt und in den ersten Stunden darf der frischgebackene Papa meist mit dabei sein. In einigen Kliniken gibt es auch Familienzimmer oder ihr habt euch für eine ambulante Geburt entschieden – dann beginnt eure Zeit zu Dritt sofort. Auch für dich beginnt nun ein neuer Lebensabschnitt – du bist Papa! Nimm dir die Zeit für deine Partnerin und für dein Baby, denn diese ersten gemeinsamen Tage sind unendlich wertvoll. Und kommen nicht wieder. Du kannst jetzt eine ganz innige und enge Bindung zu deinem Baby aufbauen. Was du konkret tun kannst: 

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Tipp 1 - Nimm mindestens zwei Wochen Urlaub

Vielleicht auch den gesamten Jahresurlaub. Möglichst auch flexibel, denn nur rund fünf der Babys kommen zum errechneten Termin zur Welt. Die meisten Arbeitgeber nehmen auch auf die Bedürfnisse von Vätern Rücksicht. Du hast ja auch Anspruch auf Elternzeit!

 

Tipp 2 - Denk daran: die ersten Wochen mit dem Baby sind Flitterwochen

Eine sehr intensive Zeit zum Kennenlernen des Babys. Auch die Eltern entdecken sich häufig ganz neu. Flitterwochen verlebt man am liebsten allein. Es ist verständlich, dass Freunde und Familie Anteil nehmen möchten. Deine Aufgabe ist es, dafür zu Sorgen, dass sich der Besucherstrom in Grenzen hält. Zeiten der "Dreisamkeit" und der Ruhe sollten überwiegen. Nutzt die Zeit zum gemeinsamen engen Kuscheln und für viel Nähe. Das tut euch allen gut!

 

Tipp 3 - Sorge für euer leibliches Wohl

Koch nicht nur "irgendwas", sondern bereite ihr etwas Leckeres zu. Vielleicht hast du vor der Geburt ja auch schon Vorbereitungen getroffen. Dann brauchst du jetzt nur noch etwas Auftauen. Zum leiblichen Wohl gehört auch Schlaf. Auch du als Papa solltest darauf achten, dich viel auszuruhen. In der Nacht wird aber sicher die stillende Mama öfter wach sein, nimm das Baby viel auf den Arm und sorge dafür, dass deine Partnerin am Tag schlafen kann.

 

Tipp 4 - Fühle dich verantwortlich für ein angenehmes Ambiente

Frauen im Wochenbett freuen sich besonders über frische Bettwäsche und ein sauberes Badezimmer. Unterschätze auch nicht die Wäscheberge, die ein Neugeborenes produziert. Wenn jemand fragt, wie er helfen kann, dann bitte hier um Unterstützung und verbringe lieber die Zeit mit deiner Partnerin und deinem Baby.

Tipp 5 - Übernimm von Anfang an die Babypflege

Ok, Stillen geht nicht. Aber alles andere kannst du als Papa genauso gut. Du kannst das Kleine über die Schulter legen nach seiner Mahlzeit und das "Bäuerchen" abwarten. Du kannst es waschen, wickeln und anziehen. Lass dich gemeinsam mit deiner Partnerin von der Nachsorgehebamme einweisen. Auch du bist ein kompetenter Fachmann - die Hebamme ist auch für deine Fragen zuständig.

 

Tipp 6 - Kümmere dich um die Formalitäten

Bitte schaue auf unsere Checklisten nach, dann kannst du sicher sein, dass du nichts vergessen hast.

 

Tipp 7: Noch ein Tipp zum Schluss

Denk jetzt bitte nicht: "Wie soll ich das nur alles schaffen?" Ja, es kann viel werden. Gerade wenn es deiner Partnerin vielleicht körperlich oder seelisch nicht gut geht. Geburtswunden müssen langsam heilen, viele Frauen überschätzen sich oder kämpfen mit der Hormonumstellung.Unterstütze deine Partnerin, in dem du für Ruhe und kleine Auszeit sorgst. Wenn du merkst, dass es auch für dich alles zu viel wird, dann zögere nicht und bitte um Hilfe. Freunde, Verwandte sind für euch da! Auch bei wellcome kannst du anrufen. Entscheidend ist nicht, dass du alle Aufgaben selbst erledigst. Aber du bist in diesen besonderen Wochen Euer "Außenminister" und solltest dich verantwortlich fühlen und dafür sorgen, dass die Dinge erledigt werden. Lacht gemeinsam, kuschelt gemeinsam. Beschnuppert euch und schaut euch gemeinsam euer kleines Wunder an. Das winzige Gesicht, die Finger, die Füße - das ist es, euer Baby! Ihr seid nun Eltern – und ihr seid nicht allein. 

 

 

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