Selbsttest

Hart oder herzlich? Wie ist dein Erziehungsstil?

Das Baby ist da, die Freude ist riesig - aber wann beginnt denn nun eigentlich Erziehung? Und was muss man berücksichtigen? Welche Werte sind wichtig? Welche Ziele setzt ihr euch? Die gute Nachricht: ihr wachst gemeinsam mit dem Baby an euren Aufgaben. Bis ihr das Wort „Nein“ eindringlich sagen müsst, habt ihr noch ein wenig Zeit. Die könnt ihr als Eltern nutzen. Denn ihr solltet euch in den wichtigsten Fragen, Haltungen und Lebenseinstellungen einig sein. Am besten macht jeder für sich den Test. Und dann könnt ihr vergleichen. Wo sind Absprachen nötig?

Selbsttest
Mutter spielt mit Kind auf dem Bett

Der fürsorgliche Typ

Du bevorzugst einen sehr fürsorglichen Erziehungsstil. Dir ist es wichtig, dass dein Kind Normen und Werte entwickelt. Doch manchmal machst du dir zu viele Sorgen. Du solltest deinen Kindern Vertrauen entgegenbringen und sie später dazu ermutigen Probleme auch alleine zu lösen. So kann sich eine ausgeglichene Beziehung zwischen dir und deinen Kindern entwickeln. 

Tipp: Nutze deine Kontakte zu Freunden und Verwandten, damit du und deine Kinder noch weitere Ansprechpartner habt.

Der überlegte Typ

Dein Erziehungsstil ist sehr durchdacht. Du bist mit Deinem Partner in Sachen Erziehungsfragen meistens auf einer Linie. Eure Kinder können das nötige Vertrauen entwickeln, um später auch mal Probleme alleine lösen zu können. Damit gibst Du ihnen die Chance zu selbstbewussten und eigenständigen Persönlichkeiten heranzuwachsen. Da Du genau weißt, was Du willst, kann es jedoch auch mal passieren, dass Du Deinen/n Partner/in mit einer Entscheidung überrumpelst. Tauscht euch daher regelmäßig aus. 

Tipp: Tausche Dich mit anderen Eltern aus, um Dir Anregungen für Gespräche mit Deinem/r Partner/in zu holen.

Der unbekümmerte Typ

Du nimmst Erziehungsfragen eher locker und bist der Meinung, dass Kinder ihre eigenen Erfahrungen machen sollten. Dein Ziel ist es, deine Kinder zu selbstständigen Personen zu erziehen. Das kann jedoch nur gelingen, wenn du dich als Autoritätsperson positionierst. Das bedeutet auch, dass du dich nicht aus jedem Konflikt raushalten kannst, sondern auch mal die Initiative ergreifen musst. Ansonsten kann dein lockerer Erziehungsstil später von deinen Kindern auch als Desinteresse wahrgenommen werden.

Tipp: Versuche viel mit deinen Kindern zu unternehmen, erkundige dich nach ihren Sorgen und Problemen und hilf ihnen gegebenenfalls. So bleibt ihr gut im Kontakt.