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Wiedereinstieg–zurück in den Job - Tipps für berufstätige Eltern

Es ist ziemlich anstrengend und fordernd, wenn man Familie und Job unter einen Hut bekommen will! Besonders die ersten Wochen und Monate nach der Elternzeit sind oft sehr anstrengend. Im Folgenden findest du einige Impulse, die dir bei dieser Herausforderung hilfreich sein können.

Liefestyle. Work life balance. Kaffeetasse, Stift. Vintage

Gute Planung

Schafft euch einen Familienplaner an und macht es euch zur Gewohnheit, euch z.B. am Samstag- oder Sonntagabend 10-15 Minuten Zeit zu nehmen, um die kommende Woche zu planen.

To-do-Listen sichtbar machen

Eine bewährte Methode ist, eine große Magnettafel in die Küche zu hängen, wo wichtige To-Do‘s festgehaltenwerden – z.B. „TÜV im März“, „Geschenk für Oma Paula“, o.ä. Auch eine kleinere Liste für Dinge, die eingekauft werden müssen, hilft, den Überblick zu behalten.

Zeit und Energie in eine liebevolle Kinderbetreuung investieren

Melde dein Kind nicht einfach in der Kita um die Ecke an, nur, weil das am naheliegendsten ist. Wenn du dauerhaft mit gutem Gewissen berufstätig sein willst, ist es wichtig, dass du von der Kinderbetreuung wirklich überzeugt bist und dir ganz sicher sein kannst, dass es deinem Kind bzw. deinen Kindern dort gut geht. Erkundige dich nach Aspekten wie Gruppengröße, Anzahl der ErzieherInnen, die normalerweise in einer Gruppe sind, Qualität des Essens, Art der Eingewöhnung. Mehr zum Thema findest du in diesem Artikel >>Eingewöhnung in die Kita oder bei Tageseltern

 

Zeit zur Eingewöhnung

Plane genügend Zeit für eine langsame, behutsame Eingewöhnung ein. Gerade bei Kindern unter vier Jahren ist es wichtig, in den ersten Tagen als Elternteil noch dabei zu bleiben und sich dann langsam mehr im Hintergrund zu halten. Lass‘ dir nicht einreden, dass es „kurz und schmerzlos“ besser sei und selbst wenn dein Kind scheinbar keine Eingewöhnung braucht, gönne ihm diese Zeit, in der es alles kennenlernen kann, während du noch sichtbar bist. Kinder, die anfangs scheinbar direkt ankommen und dann auch sofort abgegeben werden, haben oft nach ein paar Wochen oder Monaten größere Probleme.

Aufgaben im Haushalt/ mit den Kindern klar verteilen

Es hilft, wenn abgesprochen wird, welcher Elternteil für welche Familienaufgaben zuständig ist – z.B. für den Müll, die Arzttermine der Kinder, die Wäsche … natürlich darf sich das auch mal ändern, aber oft macht es den Alltag leichter, wenn zumindest einige Bereiche klar zugeteilt sind.

Ansprüche an den Haushalt herunterschrauben

Gut ist gut genug! Das gilt erstens für den Haushalt – die Wohnung einer Familie muss nicht glänzen und perfekt aufgeräumt sein! Im Gegenteil, gerade, wenn die Eltern arbeiten, ist es völlig normal, wenn sich mal Wäscheberge türmen, Krümel auf dem Boden liegen und Spielzeug überall verteilt liegt. Mach‘ dir bewusst: Zeit mit den Kindern zu verbringen und auch selbst Ruhezeiten zu haben, in denen du Kraft tankst, ist viel wichtiger, als ein toll geführter Haushalt.

Die berufliche Karriere realistisch planen und Prioritäten setzen

Die Erfahrung zeigt: Es geht nicht alles auf einmal. Wenn wir im Job 100% geben und viel arbeiten, dann lässt es sich kaum vermeiden, dass Zeit und Energie für die Kinder zu kurz kommen. Wir werden heute statistisch ziemlich alt und der Renteneinstieg verschiebt sich mehr und mehr nach hinten…

  • lohnt es sich also wirklich, sich im Job so unter Druck zu setzen, wenn die Kinder noch viel von ihren Eltern brauchen?
  • Ist es wirklich so schlimm, wenn man von den ca. 40 Jahren, die wir arbeiten, 5, 10 oder 15 Jahre beruflich weniger erreichen, um für unsere Kinder da zu sein?
  • Oft tut es gut, langfristig und in Phasen zu denken: Welcher der beiden Elternteile investiert in den nächsten paar Jahren mehr Zeit in den Beruf?
  • Wer arbeitet vielleicht in Teilzeit, aber gibt den Kindern die Priorität?
  • Sprecht miteinander, um Lösungen zu finden, mit denen beide Partner gut leben können.

allgemeine Beratung

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Melanie Schüer

Autorin - Melanie Schüer

Dieser Artikel wurde von Melanie Schüer verfasst.
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