Selbsttest

Selbsttest: Vollzeit, Teilzeit, Auszeit - Entscheidungshilfe für werdende Väter

Die Zeiten, in denen es für Väter nur die Rolle des Zuschauers gab sind vorbei. Sogenannte moderne Väter haben die Qual der Wahl: Vollzeit, Teilzeit, Auszeit - alle Modelle sind zumindest vom Gesetz her möglich. Doch was passt genau zu dir, zu deiner Arbeitssituation und zu den Plänen deiner Partnerin? Rechtzeitiges Planen hilft. Vielleicht macht Ihr auch noch den Elterntyptest, der euch bei eurer Selbsteinschätzung auch helfen kann.

Selbsttest
Vater mit Brille im Park

Typ A: Vollzeit

Du freust dich sehr auf das Baby und bist mit Deiner Partnerschaft zufrieden, doch du bist auch sehr daran interessiert dich beruflich zu engagieren. Deswegen wirst du nach der Geburt voraussichtlich weiterhin in Vollzeit arbeiten. Beim Geburtsvorbereitungskurs und Ultraschall-Termin bist du zwar dabei, doch die Notwendigkeit ist dir nicht immer einsichtig. Manchmal bist du mit deinen Gedanken schon wieder beim Job. Es bedarf noch einer gewissen Vorbereitung, damit du die für dich passende Vaterrolle entdecken kannst. Deine Karriere musst du nicht aufgeben, doch deine Prioritäten vorerst anders setzen. Ein Baby ist mit großer Verantwortung verbunden und trotz Stress auf der Arbeit solltest du deine Partnerin zuhause unterstützen. Geh das Thema "Vaterschaft" also pro aktiv an! Tipp: Sprich viel mit deiner Partnerin über deren Wohlbefinden und bitte, falls vorhanden, werdende Väter in deinem Freundeskreis um Tipps.

Typ B: Teilzeit

Du freust dich sehr darauf bald Vater zu werden, doch hast du viele Fragen und Sorgen im Kopf, die dich beschäftigen. Du bist offen dafür Kompromisse für deine Partnerin und das Baby einzugehen, doch bist du noch unsicher wie genau dein Leben wohl nach der Geburt ablaufen wird. Da hilft nur eins: Sprich mit deiner Partnerin über Sorgen und Probleme, gemeinsam werdet ihr einen Weg finden. Setz dich gemeinsam mit dem Thema Vereinbarkeit von Beruf und Familie auseinander. Ein Weg wäre, dass ihr beide künftig in Teilzeit arbeitet und die diversen Elternzeit-Modelle nutzt, die der Gesetzgeber ermöglicht. Zusammen werdet ihr eine passende Lösung finden. Tipp: Informiere dich, welche Arbeitszeitmodelle in deinem Unternehmen bereits häufiger praktiziert werden und sprich mit anderen Kollegen, die bereits Väter sind. 

Typ C: Auszeit

Deine Partnerin und die Schwangerschaft stehen für dich an erster Stelle. Schon von Beginn der Schwangerschaft an hast du dich umfangreich über die Geburt und das Leben mit Baby informiert. Du möchtest auch selbst in Elternzeit gehen. Alles in allem bist du bestens gerüstet für die Vaterschaft. Nun gilt es, die eigenen Pläne mit denen deiner Partnerin und vor allem mit deinem Arbeitgeber rechtzeitig abzustimmen. Eine Auszeit, in der begonnene Projekte nicht richtig abgeschlossen wurden, belastet nicht nur den Ausstieg, sondern auch den Wiedereinstieg nach der Elternzeit. Tipp: Plane rechtzeitig und mit allen Beteiligten - dann kannst du die Elternzeit unbeschwert genießen. Nur als gleichberechtigtes Team werdet ihr das Abenteuer Familie gut meistern können.