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Gute Eltern werden - eine Reise durch eure Fantasie

Bislang kennt ihr euch als Mann und Frau. In nicht allzu ferner Zeit kommen zwei neue Rollen hinzu: Mutter und Vater. Natürlich möchtet ihr gute Eltern werden. Aber was ist das eigentlich, eine gute Mutter, ein guter Vater? Klassische Rollen? Wenn ihr eure Mutter/Euren Vater seht, denkt ihr dann: „So möchte ich es auch machen“ Oder ist es völlig klar, dass ihr einen „Gegenentwurf“ starten werdet? Hier haben wir euch Impulse zum einsamen Nachdenken oder für lebhafte Diskussionen zusammengestellt.

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Mann umarmt schwangere Frau und berührt den Babybauch

Impulse zum einsamen Nachdenken oder für lebhafte Diskussionen

Drei Eigenschaften einer guten Mutter/eines guten Vaters

Hand aufs Herz: fallen euch wenigstens drei Eigenschaften ein, die ihr auf jeden Fall bei einer guten Mutter/einem guten Vater erwarten würdet? Sollte die Mutter eher sanft und liebevoll sein oder eher freiheitsliebend und für Sohn und Tochter ein gutes Vorbild für ein emanzipiertes Leben? Und der Vater ein Fels in der Brandung, dafür aber eher distanziert und respekteinflößend oder lieber der Kuschelvater mit einer breiten Brust und immer mit einem offenen Ohr für die Sorgen und Nöte des Nachwuchses?

Drei Dinge, die eine gute Mutter/ein guter Vater nicht tun sollte

Auch spannend: was geht gar nicht? Eine Mutter, die gern die Arme und Schwache spielt und so Mann und Kinder gut „im Griff“ hat? Oder ist es eher die vielbeschäftigte Mutter, die den Kindern das Gefühl vermittelt, auf ihrer Prioritätenliste eher im Mittelfeld zu stehen? Was ist ein ‚no go’ bei einem Vater? Wenn Mutter und Kinder zuhause nur noch schleichen dürfen, weil der vielbeschäftigte Vater unbedingt Ruhe braucht? Oder ist es der Vater, der bei jeder Auseinandersetzung fluchtartig den Raum verlässt, weil Streitgespräche an seinen Urängsten rühren? Vermutlich lebt Ihr mit diversen Klischees, die anzuschauen durchaus lohnt.

Habe ich Vorbilder? 

Jetzt wird’s positiv: Wer war/ist für mich ein toller Vater/eine tolle Mutter? Das müssen gar nicht die eigenen Eltern sein. Es kann auch ein Nachbar, die Freundin der Mutter oder auch Onkel oder Tante gewesen sein. Gerade dann, wenn die Vorbilder nicht die eigenen Eltern sind, lässt sich über diese Frage häufig sehr gut herausfinden, welches für euch die wichtigsten Eigenschaften guter Eltern sind.

Drei Gründe, warum ich mich freue, dass du der Vater/die Mutter meines Kindes wirst

Und jetzt wird’s ganz konkret: Vielleicht gab es ja schon Situationen, wo du deinen Partner/deine Partnerin zusammen mit Kindern erlebt hast. Was hast du beobachtet? Gibt es bestimmte Eigenschaften an ihr/ihm, die du dir auch für die Vater- oder Mutterrolle wünschen würdest? Unser Vorschlag: aufschreiben, gut aufbewahren – und beim ersten Geburtstag Eures Babys wieder hervorholen!

Aber manchmal ich bin auch besorgt, weil...

Legt dein Partner/deine Partnerin z.B. sehr viel Wert auf den eigenen Freiraum? Frage dich manchmal, ob er oder sie bereit ist, die Verantwortung für ein Kind zu übernehmen? Verschließe nicht die Augen vor deinen Befürchtungen, sondern sprich offen darüber.

Schlusstipps

Geht spielerisch auf Fantasiereise. Natürlich könnt ihr nicht alles vorher planen und festlegen. Einiges wird sich von selbst erledigen. Anderes auch ganz anders laufen als gedacht. Aber tappt nicht in die beliebte Falle: „Ich dachte das wäre klar gewesen ...“ Probleme in der Partnerschaft resultieren in der Regel nicht daraus, dass zu viel kommuniziert wurde. Ein Tipp zum Schluss: Beantworte die Fragen erst einmal für dich selber und tausche dich dann mit deinem Partner/deiner Partnerin aus.

Autorin

Dieser Artikel wurde von Rose Volz-Schmidt verfasst. 
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