Was kannst du tun wenn dein Kind in der Autonomiephase ist?

Beratung für die Autonomiephase: Ein neuer Blick auf das Verhalten deines Kindes

Manchmal bringen uns unsere Kinder an unsere emotionalen Grenzen. Wenn dein Kind nicht „funktioniert“, seinen eigenen Willen zeigt, starke Gefühle oder einen Wutausbruch erlebt, fühlst du dich vielleicht verunsichert oder erschöpft. Das ist völlig verständlich – und du bist mit diesem Gefühl nicht allein.

Dein Kind befindet sich in einem intensiven und wichtigen Entwicklungsschritt: der Autonomiephase. Es handelt nicht, um dich zu ärgern oder Grenzen zu testen, sondern es erkundet seine eigene Wirksamkeit und lernt, mit seinen großen Emotionen umzugehen. Diese Gefühlsausbrüche sind kein Ausdruck von Fehlverhalten, sondern ein Hilferuf nach Begleitung und Co-Regulation. Dein Kind braucht dich in diesen Momenten als sicheren Hafen.

Unsere Expert*innen an deiner Seite bei Wutausbrüchen: Individuelle Unterstützung, die wirklich hilft

Du wünschst dir eine Erziehung auf Augenhöhe, die Bindung stärkt und auf Bestrafungen verzichtet? Das ist ein wunderbarer, aber manchmal herausfordernder Weg. Genau hier setzen wir an. 

Unser Expert*innenteam unterstützt dich dabei, den „Autopiloten“ auszuschalten und stattdessen zu verstehen, welche Bedürfnisse hinter dem Verhalten deines Kindes stecken.

  • Verständnis statt Verurteilung: Unsere Expert*innen hören dir ohne Vorwürfe zu. Wir kennen die Herausforderungen des Familienalltags aus der täglichen Praxis und begegnen dir auf Augenhöhe.
  • Individuelle Lösungen statt Pauschalrezepte: Jedes Kind und jede Familie ist einzigartig. Wir schauen gemeinsam mit dir auf eure spezifische Situation, um herauszufinden, warum es zu Reibungspunkten kommt und wie ihr sie entspannen könnt.
  • Stärkung deiner Kompetenz: Unser Ziel ist es nicht, dir zu sagen, „wie es geht“. Unser Ziel ist es, dir das Handwerkszeug an die Hand zu geben, mit dem du selbstsicher und gelassen durch den Alltag gehst – auch wenn es mal laut wird.

Warte nicht, bis du völlig erschöpft bist. Hol dir die Unterstützung, die dir hilft, wieder in deine Kraft zu kommen. Unsere Beratung ist diskret, persönlich und darauf ausgerichtet, dir und deiner Familie echten Freiraum für eine liebevolle Verbindung zu schaffen.

 

Schick deine Nachricht an unsere Expert*innen – wir sind gerne für dich da.

 

Diese Artikel-Sammlung zum Thema Wut kann dich ebenfalls unterstützen.


 

Warum Sprache den Unterschied macht

In der bedürfnisorientierten Erziehung achten wir bewusst auf unsere Wortwahl, da Sprache unsere innere Haltung gegenüber dem Kind formt. Wenn wir Begriffe verwenden, die das Kind als „Gegner“ oder „Störer“ darstellen, reagieren wir oft mit Kontrolle oder Strenge. Nutzen wir hingegen wertfreie Begriffe, fällt es uns leichter, empathisch zu bleiben.

 

Veraltete Begriffe und warum sie problematisch sind:

  • Trotzphase: Dieser Begriff suggeriert, das Kind würde absichtlich „trotzen“ oder sich widersetzen, um die Eltern zu provozieren. Er wertet das Verhalten als böswillig ab.
    • Heute: Autonomiephase oder Autonomieentwicklung. Dies beschreibt sachlich, dass das Kind lernt, ein eigenständiges Individuum zu sein und seinen eigenen Willen entdeckt.
  • Wutanfall / Tobsuchtsanfall: Diese Worte implizieren eine „Fehlfunktion“. Sie klingen danach, als müsste das Kind „repariert“ oder „gestoppt“ werden, weil es sich falsch verhält.
    • Heute: Gefühlsausbruch oder Gefühlssturm. Diese Begriffe erkennen an, dass das Kind gerade von seinen Emotionen überwältigt ist und Hilfe bei der Regulation benötigt, anstatt das Verhalten als bloßes „Chaos“ zu diffamieren.

 

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Madeline Hoffmann, Online-Beratung

Madeline Hoffmann ist Expertin für Erziehungsfragen im U3-Bereich und Babyschlaf. Sie ist langjährige Krippenerzieherin, Sozialpädagogin und Erziehungsberaterin sowie Mutter von Zwillingen. Durch die Verbindung von Fachwissen und persönlicher Erfahrung, gelingt ihr eine wertvolle Zusammenarbeit mit Müttern und Vätern.

Petra Engelsmann, Online-Beratung & Autorin

Petra ist Expertin rund um das Thema Familie mit Kleinkindern. Als Erzieherin und langjährige Einrichtungsleitung von Kitas kennt sie den Tagesablauf von Krippe und Kita, die Bedürfnisse der Kinder und die Wünsche und Ängste von Eltern. Sie ist personzentrierte Beraterin (nach C. Rogers), berät und begleitet einfühlsam z. B. zur Eingewöhnung, Trennungsängsten, zum Umgang mit starken Gefühlen, Thema Trockenwerden oder zur mentalen Belastung als Eltern.

Elisabeth Krista
Elisabeth Krista, Online-Beratung & Autorin

Elisabeth Krista berät Eltern bei ElternLeben in der Online-Beratung und schreibt für den Bereich Elternwissen. Sie ist Pädagogin, Psychologin und Familienberaterin. Elisabeth berät Familien unter anderem zu diesen Themen: Eingewöhnung in die Krippe, selbständig auf die Toilette gehen (Sauberkeitsentwicklung), Kommunikation in der Familie (bei Konflikten, häufigen Missverständnissen, Überforderung), Alleinerziehenden-Familien, Kinder mit besonderen Bedürfnissen, konsequent und liebevoll erziehen, Grenzen setzen.

Nina Böcker, Online-Beratung & Autorin

Nina Böcker ist Expertin im Umgang mit Wutausbrüchen bei Kleinkindern, Handlungsfähigkeit bei Teenagereltern, Generationskonflikten Eltern/Großeltern und Fragen rund um das Thema sexualisierte Gewalt. Die Sozialpädagogin, Erziehungsberaterin und Eltern-Coach ist Mutter von einem Sohn und einer Tochter. Sie lebt das Konzept "Mehrgenerationen wohnen“, zusammen mit ihren Schwiegereltern.

Svenja Gleffe
Svenja Gleffe, Online-Beratung & Autorin

Svenja Gleffe ist ausgebildete Kinderpflegerin, Erzieherin und absolvierte ein Studium zur Fachkraft für frühkindliche Entwicklungsberatung. Sie ist Expertin für allgemeine Fragen zur frühkindlichen Entwicklung, Fragen rund um die Kita, auffälligem Verhalten, Fragen zum Kindeswohl und zur Ernährung. Für Kinder im Alter von 2 – 6 Jahren hat sie viele Tipps, wenn es um Aktivitäten für zu Hause geht.

Was Eltern über die Online-Beratung sagen

Wie ist es möglich, dass die Online-Beratung kostenlos ist?

Es ist uns wichtig, allen Müttern und Vätern Zugang zu unserer Unterstützung zu ermöglichen. Innerhalb von 36 Std. (Wochenende/Feiertage 48 Std.) bekommen Eltern eine kompetente Beratung per E-Mail.
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