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Tipp

Spiele mit Kindern in Zeiten des Coronavirus

Vielleicht geht es euch auch so: die ersten Tage zuhause gingen relativ schnell vorbei, denn man wusste genau, welchen Film man gemeinsam anschauen und welches Lieblingsspiel man spielen wollte. Doch je länger der „Zwangsurlaub zuhause“ dauert, desto mehr Ideen braucht es, um die Tage zu gestalten. Macht euch einen Plan für die Corona-Zeit, damit die Tage strukturierter verlaufen und ihr als Familie ohne größere Spannungen durch diese herausfordernde Zeit kommt. Hier findet ihr weitere Tipps: Coronavirus-Alltag mit Kindern gestalten.

Tipps und Spielideen in der Corona-Zeit

Hier einige Anregungen, Tipps und Ideen für euch, die ihr je nach Alter eurer Kinder ausprobieren könnt:

Foto-Session

Fotos sortieren, auswählen und Album basteln: mit unseren Smartphones machen wir unzählige Fotos – im Urlaub, an Weihnachten, Kindergeburtstagen oder einfach so. Nutzt die Zeit, um die Fotos gemeinsam zu sichten, euch an die schönen und lustigen Momente zu erinnern. Plant eine Zeit ein, die eure Kinder vom Alter her nicht überfordern. Ihr könnt auch mehrere Sessions zu unterschiedlichen Themen machen.

Danach sucht ihr Fotos aus, die ihr besonders schön findet, lasst sie entwickeln – geht ja zum Glück alles Online – und macht Alben daraus. Wer hat bald Geburtstag, und würde sich über Fotos von euch freuen? Wer war bei der bei der Taufe, beim Sommerfest der Kita, der Schulanfangsfeier dabei und würde sich über ein kleines Erinnerungsbuch freuen?

Besonders schön ist es, wenn ihr euch vorstellt, über welche Fotos sich eure Kinder freuen würden, wenn sie in zwanzig Jahren an ihre Kindheit zurückdenken: macht für jedes Kind ein „Best of-Album“. Dieser „Corona-Erinnerungsband“ kann natürlich in späteren Jahren mit weiteren Bänden ergänzt werden.

Aufräumen als Wettbewerb

Jedes Zimmer, jede Wohnung und besonders jedes Haus kennt Ecken, Schränke, Schubladen, in die viel reingestopft und wenig rausgeholt wird. Endlich Zeit, alles mal in Ruhe durchzusortieren! Wenn ihr euren Tagesplan macht, könnt ihr jedem Familienmitglied – je nach Alter und Zeitkontingent – eine größere oder kleinere Aufräumaufgabe geben.

Wenn alle Aufgaben erfüllt sind – größere dürfen sich auch über mehrere Tage erstrecken – besichtigen alle die „geordneten Verhältnisse“, fotografieren diese (als Ansporn für die Zukunft) und feiern den Erfolg. Ihr könnt das auch als Wettbewerb gestalten: vergebt gegenseitig Punkte – der Gewinner darf das nächste Spiel oder den Film für den nächsten Abend vorschlagen.

Kuscheltier-Dorf

Eine Beschäftigung, die ihr mit kleineren Kindern und über viele Tage machen könnt ist der Bau eines Kuscheltierdorfes. Ihr braucht dafür lediglich einen Platz im Kinder- oder Wohnzimmer, der dafür reserviert werden kann. Dann geht es los: ihr sucht alle kleinen und großen Kartons zusammen, die ihr finden könnt – von der leeren Klopapierrolle über den Schuhkarton bis zum Riesenkarton. Je nach Anzahl der Kartons und Kuscheltiere wird nun bestimmt, welches Tier in welchem „Haus“ wohnen soll.

Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt: die Häuser können Türen und Fenster haben, können beklebt oder bemalt werden, man kann sich Namen ausdenken u. v.m.  Dann ziehen die Dorfbewohner ein und das Rollenspiel kann beginnen: man besucht sich in den Häusern, trifft sich auf dem Dorfplatz, zieht ein, aus und um. Eure Kinder brauchen euch sicherlich am Anfang zum Bauen des Dorfes, können aber danach auch alleine damit spielen.

Nudeln selbst machen - Nudelparty

Wenn in diesen Zeiten Nudeln in eurem Supermarkt vielleicht vorübergehend mal knapper sind als sonst, macht sie doch einfach selbst mit euren Kindern! Ihr braucht ein großes Brett oder eine saubere, freie Arbeitsfläche in der Küche und los geht’s: 400 g Mehl auf die Arbeitsfläche sieben; in die Mitte eine kleine Mulde drücken, in die entweder 200 g Wasser oder – wenn ihr die Nudeln lieber mit Ei statt Wasser mögt –
4 Eier eingefüllt werden. Zum Schluss ein Schuss Olivenöl und Salz für den Geschmack. Dann alles gut durchkneten.

Zunächst wird der Teig quadratisch ausgerollt, so dünn wie möglich. Dann schneidet ihr lange, schmale Streifen – und ab damit ins kochende Wasser! Man kann die Nudeln auch trocknen und erst später kochen – dann brauchen sie länger, bis sie gar sind. Frische Nudeln brauchen wenige Minuten. Probiert es, und ihr habt schnell den Dreh raus!

Puzzeln ohne Ende

Besonders für große oder kleine Puzzlesfans brechen goldene Zeiten an: stundenlang am Puzzle bauen, nur unterbrochen durch Onlineunterricht und Essenspausen. Lasst euch euer Lieblingspuzzle-Spiele liefern oder entwerft selbst eines aus eigenen Fotos. Für kleine Schulkinder und mehrere Geschwister lässt sich auch ein Puzzle als Wettbewerb legen: z.B. jedes Kind bekommt ein 100-Teile-Puzzle. Wer zuerst fertig ist, hat gewonnen! Doch, es gibt Kinder, die das lieben!

Alte Spiele – Omas Klassiker ausprobieren

Auch wenn diese Ansage euch Eltern in der Kindheit genervt hat: „früher“ hatte man viel weniger Spielzeug und war darauf angewiesen, Spiele zu spielen, die mit nichts als Fantasie, Beobachtungsgabe, Sprachkreativität oder Schnelligkeit auskommen. Fragt beim nächsten Videotelefonat mal Oma, welche Spiele sie euch vorschlagen kann und wie z.B. die folgenden Spiele gehen:

  • „Ich sehe was, was du nicht siehst“
  • Stille Post
  • Ja-Nein-schwarz-weiß
  • Märchen oder Berufe raten (Pantomime)
  • Lieder erraten
  • Sprichwörter vervollständigen und nicht zuletzt: Lieblingswitze erzählen!

 Wenn ihr nicht weiterkommt: in unserer Onlineberatung verraten wir euch gerne weitere Spiele!

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Autorin – Rose Volz-Schmidt

Dieser Artikel wurde von Rose Volz-Schmidt verfasst. 
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