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Tipp

Coronavirus – Alltag mit Kindern gestalten

Eigentlich doch eine Wunschvorstellung: die Hektik des Alltags ruht eine Weile; keine Sporttermine, Verwandtschaftsbesuche oder ähnlicher „Freizeitstress“. Die Familie ist zuhause und hat ganz viel Zeit miteinander. Doch wir wissen alle: so einfach ist es leider nicht, denn die Corona-Krise ist für viele Familien mit Sorgen verbunden. Nebenbei müssen Schulkinder trotzdem Lernpakete abarbeiten, Eltern ihre Arbeit ohne Kinderbetreuung organisieren oder sehen sich, im Falle von Betriebsschließungen, mit wirtschaftlicher Unsicherheit konfrontiert. Die manchmal stressigen Termine mit Freunden, Großeltern oder Hobbys werden nun schmerzlich vermisst. Besonders erschwerend kommt hinzu, dass niemand weiß, wie lange diese allgemeine Zwangspause dauern wird. Hier findet ihr Tipps zu Spiele mit Kindern in Zeiten des Coronavirus.

Einen Plan für die Corona-Zeit machen

Auch wenn uns klar ist, dass jede Familie ihren ganz persönlichen Weg durch die Corona-Krise finden muss, haben wir einige Tipps, wie ihr die Corona-Zeit mit euren Kindern gut überstehen könnt:

  • je nach Alter eurer Kinder solltet ihr diese mit einbeziehen, denn gemeinsame Planung erleichtert es allen, sich daran zu halten. Alle haben eine Orientierung, wissen, was wer wann macht.

  • Malt einen großen Wochenplan und unterteilt jeden Tag in mehrere Abschnitte.

  • Nehmt Klebepunkte für jedes Familienmitglied in einer bestimmten Farbe, z.B. grün für Mama, blau für Papa, gelb für Kind 1, rot für Kind zwei etc. Statt Punkte zu kleben könnt ihr natürlich auch einfach nur die Namen aufschreiben.

  • Dann überlegt ihr, wie ihr jedem Tag einen Rhythmus geben könnt: morgens z.B. erst Schularbeiten; parallel arbeiten (home-office) oder Essensvorbereitung – immer mit den entsprechenden Punkten oder Namen. Natürlich werden auch Aktivitäten notiert, die alle gemeinsam machen: zusammen essen, aufräumen, Fernseh- oder Spieleabend etc. Wenn ein Kind in der Familie noch nicht lesen kann, malt ihr Symbole dazu.

  • Versucht viel Abwechslung zu haben: mischt Zeiten, in der alle etwas selbst machen mit Zeiten, in denen zwei oder drei Familienmitglieder bzw. alle etwas gemeinsam machen. Ihr geht euch dann nicht so schnell auf die Nerven, sondern habt Rückzugsmöglichkeiten.

  • Eltern sollten überlegen, wer wann etwas mit welchem Kind macht und auch Freiraum für sich selbst einplanen – und sei es nur eine halbe Stunde morgens oder abends, in denen dann der Partner/die Partnerin sich kümmert.

  • Je kleiner die Kinder sind, desto wichtiger ist es, dass ihr Eltern euch abwechselt, da sich kleine Kinder nie lange mit sich selbst beschäftigen können. Die Aufmerksamkeitsspanne wächst erst mit den Jahren. Natürlich hängt dies auch vom Temperament und Charakter eures Kindes ab, aber für ein Vorschulkind ist es kaum möglich, sich mehr als zehn Minuten auf eine einzige Sache zu konzentrieren.

  • Versucht nicht, euch mit „Sonderprogrammen“ zu überfordern; besonders kleine Kinder lieben es, einfach dabei zu sein und z.B. mit einem Staubtuch zu hantieren, Teig zu kneten oder beim Einräumen zu helfen. Natürlich dauert alles länger mit „Kleinkindbegleitung“, aber Zeit ist ja im Grunde vorhanden.

  • Wenn ihr mit Kleinkindern im Homeoffice seid plant so, dass ihr tagsüber für die Kinder Zeit habt und erst abends – oder während des Mittagschlafs – eure Mails checkt. Auch hier: wechselt euch mit dem Partner ab und macht euch einen Plan!

  • Spiel- und Beschäftigungsideen haben wir hier für euch zusammengestellt

Tipp zum Schluss:

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Autorin – Rose Volz-Schmidt

Dieser Artikel wurde von Rose Volz-Schmidt verfasst. 
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