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Elternfrage

Was ist das Toilettenverweigerungssyndrom?

Autorin – Sandra Lößl | Lesezeit: Etwa 2 Minuten

Tatsächlich gibt es für das Toilettenverweigerungssyndrom eine medizinische Definition: wenn ein Kleinkind sich länger als einen Monat weigert, sich für sein „Geschäft“ auf die Toilette zu setzen und lieber die Windel nutzt, spricht man vom Toilettenverweigerungssyndrom. Medizinische Ursachen solltest du mit dem Kinderarzt abklären. Häufig stecken Verdauungsschwierigkeiten, wie z.B. eine Verstopfung dahinter. Aber auch die Angst vor der Toilette, der Spülung oder die Bequemlichkeit der Windel sowie die Zuwendung beim Wickeln können Ursachen für das Toilettenverweigerungssyndrom sein.

Wichtig zu wissen ist, dass hier keine böse Absicht dahintersteht. Sei deshalb geduldig mit deinem Kind und versuche den Ursachen auf den Grund zu gehen. Ein Töpfchentraining ist nicht förderlich und kann sogar das Gegenteil bewirken: ein Toilettengang unter großem Druck fördert eher den Widerstand als die Freude an der Selbstständigkeit. In der Regel beginnen Kleinkinder im dritten Lebensjahr damit, nach und nach auf die Windel zu verzichten und wollen wie Mama und Papa die Toilette oder ein Töpfchen benutzen. Im Durchschnitt sind Kinder mit 28 Monaten tagsüber und mit 33 Monaten sogar nachts trocken. Mädchen eher früher als Jungs. Und etwa 20% der Kinder brauchen mehr Zeit und sind manchmal erst mit fünf Jahren ganz trocken. Auch das ist normal.
Lies auch, wie du deinem Kind helfen kannst, die Toilette zu benutzen und sauber zu werden.

Inhalt
Kleines Mädchen hält sich die Augen zu. Schwarzer Hintergrund.

Autorin – Sandra Lößl

Dieser Artikel wurde von Sandra Lößl verfasst. 
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